Für die Sanierung der stiftungseigenen St. Jakobskapelle in Brandenburg an der Havel übergab Ministerpräsident Dietmar Woidke am 06. Dezember 2021 symbolisch einen Förderscheck von rund über 26.500 Euro an die Stiftung Wredow’sche Zeichenschule. In einer Videobotschaft bedankte er sich bei den Mitarbeitenden und Mitgliedern des Kuratoriums für ihren Einsatz.

Woidke: „Für die Instandsetzung und Wiederbelebung der St. Jakobskapelle haben Sie grenzenlosen Elan, Gestaltungswillen und Ausdauer bewiesen. Ich freue mich, dieses wunderbare Projekt zu unterstützen.“

Die Sanierungsarbeiten dienen der Wiederherstellung der bau- und kunsthistorischen Bedeutung der St. Jakobskapelle. Sie soll in das pädagogische Konzept der Kunstschule einbezogen, Ort der Begegnung werden und mit Ausstellungen, Lesungen und Kleinkunstdarbietungen Geschichte erfahrbar machen. Der Bund und das Land Brandenburg fördern den Substanzerhalt. Ministerpräsident Woidke fördert mit dem heute übergebenen Scheck zusätzlich die Instandhaltungsarbeiten mit rund 26.500 Euro aus Lottomitteln.

Die Studierenden des Fachs Kunst auf Lehramt der Universität Potsdam laden zu den Ergebnissen einer experimentellen sowie künstlerischen Tagesexkursion nach Brandenburg ein. Die Studierenden bewegten sich mit einem Würfel durch die Stadt. Die gewürfelten Zahlen bestimmten den Weg, das Material sowie die Technik ihrer Kunstarbeiten. Diese Skizzen, Sammlungen, Fundstücke und Fotografien können in der Jakobskapelle betrachtet werden. Nach einem Grußwort von Tobias Öchsle führt Ruppe Koselleck am 03. Dezember 2021 um 19 Uhr in die Ausstellung ein. Die Ausstellung ist nach Vereinbarung bis zum 08. Dezember 2021 in der Jakobskapelle geöffnet.

Direkt neben unserer Wredow-Kunstschule befindet sich die 706 Jahre alte St. Jakobskapelle aus Backstein. Diese Kapelle steht unter Denkmalschutz, hat ehemalig der Kathariengemeinde gehört und wurde im Jahre 2000 von unserer Wredow-Stiftung übernommen. Aktuell werden bei der St. Jakobskapelle Baumaßnahmen unter Denkmalschutzrichtlinien vorgenommen und in Zusammenarbeit mit einer Architektin sowie Restauratoren soll die Kapelle für mehr kulturelle Zwecke nutzbar gemacht werden.

Unser Vorhaben ist die Erschaffung eines angenehmen Arbeitsbereiches für Kunstkurse an unserer Kunstschule. Für die Nutzbarkeit wurde beispielsweise bereits begonnen das Mauerwerk zu bearbeiten, Strom einzubauen und die Türen auszutauschen. Außerdem möchten wir eine Weggestaltung zum neuen Kapelleneingang vornehmen und sind bereits fleißig dabei mit unseren Schüler:innen dafür Pflastersteine aus Ton selbst zu gestalten.

Unterkategorien